1. Meine erste Website

Meine allererste Website war eine kostenlose WordPress-Vorlage. Ich habe meine Domain gebucht, WordPress und die Vorlage selbst installiert. Dann arbeitete ich eine Woche fast ununterbrochen (und das meine ich fast wörtlich – damals hatte ich keine Kinder) und schaute mir Tutorials über die Verwendung von WordPress, der Vorlage, über HTML-Code und alle möglichen anderen Dinge an. Ich brachte mir die Grundlagen bei, d.h. gerade soviel, dass ich die Website auf eine sehr langsame, sehr komplizierte Art und Weise zusammenbauen konnte.

Ich schrieb die Texte, schaute sie an, kürzte sie, verlängerte sie, verwarf sie komplett. Ich hatte Angst, was die ganze Welt über mich denken würde, wenn meine Texte nicht „professionell“ genug wären. Also schrieb ich akademische Texte über systemisches Coaching und Coaching-Techniken – furchtbar! Am schlimmsten war jedoch die Seite „Über mich“: Was sollte ich über mich schreiben? Ich hatte das Gefühl, ich musste alle meine Kompetenzen auflisten – und selbst als ich das tat, fühlte ich mich wie eine Hochstaplerin. Einfach meinem Herzenswunsch zu folgen, Menschen in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen und sie zu begleiten erschien mir als Motivation für einen beruflichen Neustart nicht groß genug, und trotz meiner Coaching Ausbildung und zahlreicher erfolgreicher Beratungen fühlte ich mich einfach noch nicht „weit genug“, „erfahren genug“.

Meine Website, meine Positionierung, mein Business hat sich seitdem sehr verändert, weiterentwickelt. Gerade ist meine neue Website live gegangen. Aber so hat es angefangen. Demütig. Umständlich. Ohne Budget, mit langen Nächten, müden Augen, zu viel Kaffee – aber jeder Menge Entschlossenheit.

  1. Mein erster Workshop

Mein allererster Workshop fand in einer örtlichen VHS statt. Die VHS machte die Preise, das war gut, denn ich hatte Angst, Geld für meinen Workshop zu verlangen. Ich hätte ihn wahrscheinlich umsonst gemacht – denn was hätte ich aufrufen sollen? Und was, wenn die Teilnehmer nicht zufrieden gewesen wären – schlimmer noch, wenn sie es furchtbar gefunden hätten?

Ich bereitete mich mindestens eine Woche für diesen 1-Tagesworkhop vor. Ich schlief schlecht, ich brachte kostenlosen Kaffee mit, es gab kostenlose Süßigkeiten und einen Tag lang intensive, fast individuelle Begleitung bei der XING Profil-Gestaltung. Ich denke, die 4 Teilnehmer haben es gemocht. Das Feedback war super. Aber ehrlich gesagt kann ich mich kaum an diesen Workshop erinnern, weil ich die ganze Zeit so gestresst war. Verrückt.

Seitdem ist viel Zeit vergangen, viele Workshops, Trainings, Seminare haben stattgefunden. Ich habe in 4 Ländern Vorträge und Workshops für ein internationales Publikum von 6 bis 100 Personen gehalten. Mein Selbstvertrauen ist von Jahr zu Jahr gewachsen, hat sich von Workshop zu Workshop vertieft. Heute liebe ich es, öffentlich zu sprechen. Es macht mir wirklich Spaß. Ich bin da und genieße den Austausch mit den Menschen. Aber alles begann in einem riesigen Raum der VHS und 4 Teilnehmern, mit Technik, die nicht richtig funktionierte, mit einer Tüte kostenloser Süßigkeiten und einem vor Angst trockenem Mund.

  1. Meine erste Klientin

Ich kann mich noch gut an die Arbeit mit meiner ersten „offiziellen“ Coaching-Klientin erinnern – ich war so aufgeregt, dass meine Stimme zitterte.

Wir begannen mit der Arbeit und vor jedem Termin war ich aufs Neue aufgeregt und hatte Angst vor diesem Moment, noch nicht weit genug zu sein, vielleicht etwas nicht zu wissen.

In diesem ersten Coaching-Prozess bekamen die Klientin und ich das Geschenk, das auf einmal unplanbare, unvorhergesehene Dinge im Leben der Klientin eintraten, die exakt auf unserer Arbeit im Coaching fußten. Durch unsere Arbeit war sie in der Lage, zur richtigen Zeit am richtigen Ort die neue, gemeinsam erarbeitete Idee von ihrem “beruflichen Ich” auszuprobieren und es war ein Volltreffer! Es folgten ein offizielles Vorstellungsgespräch und die Zusage für ihren Traumjob. Neben unserer Arbeit hatte sich etwas fast Magisches entfaltet, auf das ich keinen Einfluss hatte, das sich aber so wunderbar einpasste in die Situation. Und mir wurde klar: Diesen Job will ich machen. Keinen anderen.

All diese ersten Male. Immer wieder. Oft unbeholfen, oft mit dem Gefühl „Das hat jetzt noch nicht so gut geklappt …. Aber immer mit der Frage „Wie kann es anders, besser gehen?“

Mein erster Tag als Mutter – wow, mein Leben war auf einmal SO anders, das kann dir niemand vorher sagen. Oder mein erster Tag zurück im Job, nach 4 Monaten Burnout, damals in meinem ersten Leben.

Das erste Interview, das erste Live-Interview, die ersten Veröffentlichungen. Die ersten guten Bewertungen, das erste schlechte Feedback im Internet, für alle sichtbar. UGH. Der erste Blogbeitrag. Der erste Online-Kurs, den ich unterrichtete…

Dieser erste Schritt ist oft erschreckend. Nein, eigentlich immer – denn sonst könnte ich mich wahrscheinlich gar nicht mehr dran erinnern. Aber ich bin für jeden dieser ersten Momente so dankbar, dass ich mich selbst davon überzeugt habe, mich manchmal vielleicht sogar gezwungen habe. Weil wir nichts erreichen oder schaffen, es sei denn, wir sind bereit, weiter zu gehen, in uns unbekannte Gebiete. Erster Schritt. Zweiter Schritt. Rechter Fuß. Linker Fuß. Kleine Schritte, einen nach dem anderen.

Bitte denk‘ daran, dass jede Person, die du kennst, die du vielleicht sogar bewunderst – Legenden, Künstler, Unternehmer, jede Expertin, die scheinbar „alles erreicht hat“ -, denk‘ immer daran, dass ihre Geschichten auch mit Hunderten von diesen unangenehmen Premieren gestartet sind.

Vergleiche deinen ersten Schritt nicht mit dem tausendsten Schritt eines oder einer anderen. Du bist nicht sie. Sie sind nicht Du. Eure Wege werden niemals identisch sein. Und es geht darum, dass du auf deinem Weg weiter vorwärts marschiert.

Der einzige Schritt vorwärts … ist der nächste Schritt. Einer nach dem anderen.

  1. Meine erste Website

Meine allererste Website war eine kostenlose WordPress-Vorlage. Ich habe meine Domain gebucht, WordPress und die Vorlage selbst installiert. Dann arbeitete ich eine Woche fast ununterbrochen (und das meine ich fast wörtlich – damals hatte ich keine Kinder) und schaute mir Tutorials über die Verwendung von WordPress, der Vorlage, über HTML-Code und alle möglichen anderen Dinge an. Ich brachte mir die Grundlagen bei, d.h. gerade soviel, dass ich die Website auf eine sehr langsame, sehr komplizierte Art und Weise zusammenbauen konnte.

Ich schrieb die Texte, schaute sie an, kürzte sie, verlängerte sie, verwarf sie komplett. Ich hatte Angst, was die ganze Welt über mich denken würde, wenn meine Texte nicht „professionell“ genug wären. Also schrieb ich akademische Texte über systemisches Coaching und Coaching-Techniken – furchtbar! Am schlimmsten war jedoch die Seite „Über mich“: Was sollte ich über mich schreiben? Ich hatte das Gefühl, ich musste alle meine Kompetenzen auflisten – und selbst als ich das tat, fühlte ich mich wie eine Hochstaplerin. Einfach meinem Herzenswunsch zu folgen, Menschen in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen und sie zu begleiten erschien mir als Motivation für einen beruflichen Neustart nicht groß genug, und trotz meiner Coaching Ausbildung und zahlreicher erfolgreicher Beratungen fühlte ich mich einfach noch nicht „weit genug“, „erfahren genug“.

Meine Website, meine Positionierung, mein Business hat sich seitdem sehr verändert, weiterentwickelt. Gerade ist meine neue Website live gegangen. Aber so hat es angefangen. Demütig. Umständlich. Ohne Budget, mit langen Nächten, müden Augen, zu viel Kaffee – aber jeder Menge Entschlossenheit.

  1. Mein erster Workshop

Mein allererster Workshop fand in einer örtlichen VHS statt. Die VHS machte die Preise, das war gut, denn ich hatte Angst, Geld für meinen Workshop zu verlangen. Ich hätte ihn wahrscheinlich umsonst gemacht – denn was hätte ich aufrufen sollen? Und was, wenn die Teilnehmer nicht zufrieden gewesen wären – schlimmer noch, wenn sie es furchtbar gefunden hätten?

Ich bereitete mich mindestens eine Woche für diesen 1-Tagesworkhop vor. Ich schlief schlecht, ich brachte kostenlosen Kaffee mit, es gab kostenlose Süßigkeiten und einen Tag lang intensive, fast individuelle Begleitung bei der XING Profil-Gestaltung. Ich denke, die 4 Teilnehmer haben es gemocht. Das Feedback war super. Aber ehrlich gesagt kann ich mich kaum an diesen Workshop erinnern, weil ich die ganze Zeit so gestresst war. Verrückt.

Seitdem ist viel Zeit vergangen, viele Workshops, Trainings, Seminare haben stattgefunden. Ich habe in 4 Ländern Vorträge und Workshops für ein internationales Publikum von 6 bis 100 Personen gehalten. Mein Selbstvertrauen ist von Jahr zu Jahr gewachsen, hat sich von Workshop zu Workshop vertieft. Heute liebe ich es, öffentlich zu sprechen. Es macht mir wirklich Spaß. Ich bin da und genieße den Austausch mit den Menschen. Aber alles begann in einem riesigen Raum der VHS und 4 Teilnehmern, mit Technik, die nicht richtig funktionierte, mit einer Tüte kostenloser Süßigkeiten und einem vor Angst trockenem Mund.

  1. Meine erste Klientin

Ich kann mich noch gut an die Arbeit mit meiner ersten „offiziellen“ Coaching-Klientin erinnern – ich war so aufgeregt, dass meine Stimme zitterte.

Wir begannen mit der Arbeit und vor jedem Termin war ich aufs Neue aufgeregt und hatte Angst vor diesem Moment, noch nicht weit genug zu sein, vielleicht etwas nicht zu wissen.

In diesem ersten Coaching-Prozess bekamen die Klientin und ich das Geschenk, das auf einmal unplanbare, unvorhergesehene Dinge im Leben der Klientin eintraten, die exakt auf unserer Arbeit im Coaching fußten. Durch unsere Arbeit war sie in der Lage, zur richtigen Zeit am richtigen Ort die neue, gemeinsam erarbeitete Idee von ihrem “beruflichen Ich” auszuprobieren und es war ein Volltreffer! Es folgten ein offizielles Vorstellungsgespräch und die Zusage für ihren Traumjob. Neben unserer Arbeit hatte sich etwas fast Magisches entfaltet, auf das ich keinen Einfluss hatte, das sich aber so wunderbar einpasste in die Situation. Und mir wurde klar: Diesen Job will ich machen. Keinen anderen.

All diese ersten Male. Immer wieder. Oft unbeholfen, oft mit dem Gefühl „Das hat jetzt noch nicht so gut geklappt …. Aber immer mit der Frage „Wie kann es anders, besser gehen?“

Mein erster Tag als Mutter – wow, mein Leben war auf einmal SO anders, das kann dir niemand vorher sagen. Oder mein erster Tag zurück im Job, nach 4 Monaten Burnout, damals in meinem ersten Leben.

Das erste Interview, das erste Live-Interview, die ersten Veröffentlichungen. Die ersten guten Bewertungen, das erste schlechte Feedback im Internet, für alle sichtbar. UGH. Der erste Blogbeitrag. Der erste Online-Kurs, den ich unterrichtete…

Dieser erste Schritt ist oft erschreckend. Nein, eigentlich immer – denn sonst könnte ich mich wahrscheinlich gar nicht mehr dran erinnern. Aber ich bin für jeden dieser ersten Momente so dankbar, dass ich mich selbst davon überzeugt habe, mich manchmal vielleicht sogar gezwungen habe. Weil wir nichts erreichen oder schaffen, es sei denn, wir sind bereit, weiter zu gehen, in uns unbekannte Gebiete. Erster Schritt. Zweiter Schritt. Rechter Fuß. Linker Fuß. Kleine Schritte, einen nach dem anderen.

Bitte denk‘ daran, dass jede Person, die du kennst, die du vielleicht sogar bewunderst – Legenden, Künstler, Unternehmer, jede Expertin, die scheinbar „alles erreicht hat“ -, denk‘ immer daran, dass ihre Geschichten auch mit Hunderten von diesen unangenehmen Premieren gestartet sind.

Vergleiche deinen ersten Schritt nicht mit dem tausendsten Schritt eines oder einer anderen. Du bist nicht sie. Sie sind nicht Du. Eure Wege werden niemals identisch sein. Und es geht darum, dass du auf deinem Weg weiter vorwärts marschiert.

Der einzige Schritt vorwärts … ist der nächste Schritt. Einer nach dem anderen.

  1. Meine erste Website

Meine allererste Website war eine kostenlose WordPress-Vorlage. Ich habe meine Domain gebucht, WordPress und die Vorlage selbst installiert. Dann arbeitete ich eine Woche fast ununterbrochen (und das meine ich fast wörtlich – damals hatte ich keine Kinder) und schaute mir Tutorials über die Verwendung von WordPress, der Vorlage, über HTML-Code und alle möglichen anderen Dinge an. Ich brachte mir die Grundlagen bei, d.h. gerade soviel, dass ich die Website auf eine sehr langsame, sehr komplizierte Art und Weise zusammenbauen konnte.

Ich schrieb die Texte, schaute sie an, kürzte sie, verlängerte sie, verwarf sie komplett. Ich hatte Angst, was die ganze Welt über mich denken würde, wenn meine Texte nicht „professionell“ genug wären. Also schrieb ich akademische Texte über systemisches Coaching und Coaching-Techniken – furchtbar! Am schlimmsten war jedoch die Seite „Über mich“: Was sollte ich über mich schreiben? Ich hatte das Gefühl, ich musste alle meine Kompetenzen auflisten – und selbst als ich das tat, fühlte ich mich wie eine Hochstaplerin. Einfach meinem Herzenswunsch zu folgen, Menschen in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen und sie zu begleiten erschien mir als Motivation für einen beruflichen Neustart nicht groß genug, und trotz meiner Coaching Ausbildung und zahlreicher erfolgreicher Beratungen fühlte ich mich einfach noch nicht „weit genug“, „erfahren genug“.

Meine Website, meine Positionierung, mein Business hat sich seitdem sehr verändert, weiterentwickelt. Gerade ist meine neue Website live gegangen. Aber so hat es angefangen. Demütig. Umständlich. Ohne Budget, mit langen Nächten, müden Augen, zu viel Kaffee – aber jeder Menge Entschlossenheit.

  1. Mein erster Workshop

Mein allererster Workshop fand in einer örtlichen VHS statt. Die VHS machte die Preise, das war gut, denn ich hatte Angst, Geld für meinen Workshop zu verlangen. Ich hätte ihn wahrscheinlich umsonst gemacht – denn was hätte ich aufrufen sollen? Und was, wenn die Teilnehmer nicht zufrieden gewesen wären – schlimmer noch, wenn sie es furchtbar gefunden hätten?

Ich bereitete mich mindestens eine Woche für diesen 1-Tagesworkhop vor. Ich schlief schlecht, ich brachte kostenlosen Kaffee mit, es gab kostenlose Süßigkeiten und einen Tag lang intensive, fast individuelle Begleitung bei der XING Profil-Gestaltung. Ich denke, die 4 Teilnehmer haben es gemocht. Das Feedback war super. Aber ehrlich gesagt kann ich mich kaum an diesen Workshop erinnern, weil ich die ganze Zeit so gestresst war. Verrückt.

Seitdem ist viel Zeit vergangen, viele Workshops, Trainings, Seminare haben stattgefunden. Ich habe in 4 Ländern Vorträge und Workshops für ein internationales Publikum von 6 bis 100 Personen gehalten. Mein Selbstvertrauen ist von Jahr zu Jahr gewachsen, hat sich von Workshop zu Workshop vertieft. Heute liebe ich es, öffentlich zu sprechen. Es macht mir wirklich Spaß. Ich bin da und genieße den Austausch mit den Menschen. Aber alles begann in einem riesigen Raum der VHS und 4 Teilnehmern, mit Technik, die nicht richtig funktionierte, mit einer Tüte kostenloser Süßigkeiten und einem vor Angst trockenem Mund.

  1. Meine erste Klientin

Ich kann mich noch gut an die Arbeit mit meiner ersten „offiziellen“ Coaching-Klientin erinnern – ich war so aufgeregt, dass meine Stimme zitterte.

Wir begannen mit der Arbeit und vor jedem Termin war ich aufs Neue aufgeregt und hatte Angst vor diesem Moment, noch nicht weit genug zu sein, vielleicht etwas nicht zu wissen.

In diesem ersten Coaching-Prozess bekamen die Klientin und ich das Geschenk, das auf einmal unplanbare, unvorhergesehene Dinge im Leben der Klientin eintraten, die exakt auf unserer Arbeit im Coaching fußten. Durch unsere Arbeit war sie in der Lage, zur richtigen Zeit am richtigen Ort die neue, gemeinsam erarbeitete Idee von ihrem “beruflichen Ich” auszuprobieren und es war ein Volltreffer! Es folgten ein offizielles Vorstellungsgespräch und die Zusage für ihren Traumjob. Neben unserer Arbeit hatte sich etwas fast Magisches entfaltet, auf das ich keinen Einfluss hatte, das sich aber so wunderbar einpasste in die Situation. Und mir wurde klar: Diesen Job will ich machen. Keinen anderen.

All diese ersten Male. Immer wieder. Oft unbeholfen, oft mit dem Gefühl „Das hat jetzt noch nicht so gut geklappt …. Aber immer mit der Frage „Wie kann es anders, besser gehen?“

Mein erster Tag als Mutter – wow, mein Leben war auf einmal SO anders, das kann dir niemand vorher sagen. Oder mein erster Tag zurück im Job, nach 4 Monaten Burnout, damals in meinem ersten Leben.

Das erste Interview, das erste Live-Interview, die ersten Veröffentlichungen. Die ersten guten Bewertungen, das erste schlechte Feedback im Internet, für alle sichtbar. UGH. Der erste Blogbeitrag. Der erste Online-Kurs, den ich unterrichtete…

Dieser erste Schritt ist oft erschreckend. Nein, eigentlich immer – denn sonst könnte ich mich wahrscheinlich gar nicht mehr dran erinnern. Aber ich bin für jeden dieser ersten Momente so dankbar, dass ich mich selbst davon überzeugt habe, mich manchmal vielleicht sogar gezwungen habe. Weil wir nichts erreichen oder schaffen, es sei denn, wir sind bereit, weiter zu gehen, in uns unbekannte Gebiete. Erster Schritt. Zweiter Schritt. Rechter Fuß. Linker Fuß. Kleine Schritte, einen nach dem anderen.

Bitte denk‘ daran, dass jede Person, die du kennst, die du vielleicht sogar bewunderst – Legenden, Künstler, Unternehmer, jede Expertin, die scheinbar „alles erreicht hat“ -, denk‘ immer daran, dass ihre Geschichten auch mit Hunderten von diesen unangenehmen Premieren gestartet sind.

Vergleiche deinen ersten Schritt nicht mit dem tausendsten Schritt eines oder einer anderen. Du bist nicht sie. Sie sind nicht Du. Eure Wege werden niemals identisch sein. Und es geht darum, dass du auf deinem Weg weiter vorwärts marschiert.

Der einzige Schritt vorwärts … ist der nächste Schritt. Einer nach dem anderen.